Keine Spur von Nervösität. Viele Wochen wurde geprobt, ein zweistündiges Programm einstudiert und eine abwechslungsreiche Geschichte geschrieben. Die Turnerschaft des SSC-Landau präsentierte diese Sportart in all ihren Facetten. Über 90 Mitwirkende waren in Aktion. Verwöhnt wurden die knapp 600 Zuschauer in der Pause mit allerlei Getränken und kulinarischen Leckereien.

Teilnehmer Mainburg

400-, 800- und 1500-Meter Strecken galt es für die Landauer Schwimmer am Samstag bei der „Niederbayerischen Meisterschaft lange Strecke“ in Mainburg zu bewältigen. Das machten sie auch und erschwammen sich zahlreiche Podestplätze. Zusammen mit den Schwimmern des FC Ergolding gehen die Landauer unter dem Namen „SG Ergolding/Landau“ an den Start. Natürlich nicht soviele wie bei den kürzeren Strecken, denn Langstrecken sind nicht jedermanns Sache. Für die Landauer waren Erlandus Nitz, Mark Nickles, Mira Tabassam, Sandra Prebeck, Franziska Jaud, Veronika Limbrunner und Marie-Therese Bartl dabei. Fest haben die Landauer zusammengehalten, sich gegenseitig angefeuert und ermutigt, auch wenn es noch über 50 Bahnen zu schwimmen galt und die Strecke unendlich schien. Besonders erfreulich war, dass sich die Landauer auch in der offenen Wertung, es werden alle Jahrgänge zusammengefasst, weit nach vorne geschwommen haben. Marie-Therese Bartl konnte über 1500-Meter-Freistil einen Podestplatz in der offenen Wertung ergattern und sicherte sich in Mainburg auch die Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaft im Januar in Würzburg für die 800- und 1500-Meter-Freistil.

Am Samstag veranstaltete der Turnbezirk Niederbayern den Niederbayerischen Nachwuchscup im KGW (Kindergruppen-Wettkampf) und TGW (Turnergruppen-Wettkampf) in Landau an der Isar. Das Team des SSC Landau zeigte, dass sie zusammen einen hervorragenden Wettkampftag auf die Beine stellen können. Ein eingespieltes Team war hier am Werk - gewohnt professionell und rundum gut war daher auch die gesamte Organisation. Es war eine herrliche Veranstaltung für alle ca. 400 Teilnehmer aus 38 Mannschaften, die aus ganz Bayern nach Landau kamen. Das Echo der angereisten Turnergemeinschaft: „Nach Landau kommen wir gerne wieder, hier wurden wir freundlich empfangen und bewirtet.“ ,war der Lohn für die Strapazen der vergangen Wochen.

In vier Wettkampfklassen traten

 

„Haben wir auch nichts vergessen?“, so warteten die Mädchen der KGW 1 und 2 des SSC Landau am vergangenen Samstag um 6.00 Uhr morgens auf den Bus der Fa. Frey, der sie mitsamt Trainern, viel gelobten Helfern und Eltern nach Ottobrunn zum Oberbayerischen Juniorenpokal brachte. Aufgeregt war man alleweil, hatten sich doch alle ein hohes Ziel gesteckt, und zwar die Finalteilnahme, wie im letzten Jahr.

 

Beide Gruppen traten in der Wettkampfklasse des Kindergruppenwettstreits (KGW) in den folgenden vier Disziplinen an: Tanzen, Turnen, Laufen, bzw. Hindernisstaffel und der Überraschungsaufgabe. Die Kleinen begannen den Wettkampf mit der Hindernisstaffel in der schnellsten Zeit ihrer Altersklasse und einer neuen Bestleistung von 37,34 Sekunden, dafür gabs 7,49 Punkte. Nach dem Einturnen begannen die Großen (9-12 Jahre) mit ihrer Kürdarbietung beim Turnen. Der tobende Applaus von Fans, Trainern und KGW 2 Mädels für eine fehlerfreie Turnübung ließ die Gesichter der Turnerinnen strahlen, sicher das Kampfgericht mit sehr guten Turntechnik, Körperspannung und dem hohen Schwierigkeitsgrad der Übung überzeugt zu haben.

 

Aus Kempten, Nürnberg, Ansbach, Ruhpolding: Aus allen Ecken Bayerns waren am Wochenende Turner zum Oberbayerischen Turnerjugendtreffen nach Neumarkt-St. Veit gekommen. Auch aus Landau machten sich die Turnergruppen der Altersklassen KGW 1 und KGW 2 früh morgens mit dem Bus auf den Weg, denn man wollte doch mal sehen, ob man nicht auch in Neumarkt an die Erfolge der letzten Wettkämpf anknüpfen könnte.

 

905 Starter zählten die Organisatoren, 85 Mannschaften turnten, sangen und tanzten. Die Veranstaltung selbst bezeichnete man als "gigantisch". Zumal da vor allem in den Turnwettbewerben Übungen auf hohem Niveau gezeigt wurden.

 

Nachdem die Mädel der KGW 2-Gruppe schon im Bus frisiert und zurechtgemacht wurden,

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