Am Sonntag früh machten sich fünf Mädel der Wettkampfmannschaft Gerätturnen des SSC Landau zusammen mit Trainerin Sophia Wallner sowie Isabel Reiss auf den Weg nach Vilsbiburg. Da Sophia im Kampfgericht eingesetzt wurde, kümmerte sich Isabel als Betreuerin um die Mannschaft. Sophia hatte noch eine Überraschung im Gepäck. Pünktlich zum Wettkampf sind am Tag zuvor noch die neuen Turnanzüge angekommen. Da strahlten die Turnerinnen und waren schlagartig putzmunter. Hochmotiviert ging`s in die Turnhalle zum Einturnen.

Die Gau-Einzelmeisterschaft ist ein Geräte-4-Kampf an den Geräten Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Teilnahmeberechtigt waren alle Turnerinnen, die einem Verein des Turngaus Landshut angehören.

So gingen insgesamt 128 Turnerinnen aus den Vereinen ATSV Kelheim, TSV Vilsbiburg, TSV Abensberg, SSC Landau, TV Pfeffenhausen und der TG Landshut an den Start.

Bis zum Jahrgang 2004 galt es an allen Geräten, je nach Können, die vom Deutschen Turnerbund festgesetzten Pflichtübungen P1-P9 zu zeigen.

Gleich an ihrem ersten Gerät, dem Stufenbarren zeigte Eva Brugger eine erstklassige Kür. Mit 16,70 Punkten erreichte Eva die Höchstwertung des gesamten Wettkampfs am Barren. Genauso hochwertig verlief der Wettkampf für Eva an den anderen Geräten, sodass sie schließlich mit 63,10 Punkten den Vizemeistertitel im Jahrgang 2005/06 mit nach Hause nehmen konnte.IMG 2574

Verdrängt von den vielen neuen Trendsportarten, steht klassisches Geräteturnen nicht mehr sehr weit oben auf der Liste an angesagten und beliebten Sportarten. Die Teilnehmerzahlen der männlichen Turner erreichten bei den letztjährigen Gaumeisterschaften des Turngaus Landshut ihren Tiefpunkt. Lediglich drei Mannschaften mit insgesamt 22 Turnern nahmen an der letztjährigen Gaueinzelmeisterschaft in Vilsbiburg teil.
Nicht so dieses Jahr! Insgesamt 35 Turner trafen sich vergangenen Samstag in der Landauer Dreifachsporthalle zur traditionellen Gaueinzelmeisterschaft des Turngaus Landshut. Neben vielen Turnern des SSC Landaus, welcher über die letzten Jahre hinweg konstant die besten Leistungen aller Turner in diesen Wettkämpfen bringt, waren noch Teilnehmer vom TSV Vilsbiburg und der TG Landshut zu Gast.

Auch dieses Jahr

Am vergangenen Samstag veranstaltete der Bayerische Schwimmverband Bezirk Niederbayern einen Vielseitigkeitswettkampf für die Jahrgänge 2006-2009 der Mädchen und Jungen, die nachweislich an DSV-Wettkämpfen teilgenommen haben. Dazu trafen 28 Kinder aus dem ganzen Schwimmbezirk Niederbayern im Landauer Hallenbad, 10 davon vom SSC Landau. Bei diesem Wettkampf, der auf Bayerischer Ebene eine der Voraussetzungen zur Kaderberufung ist, wird die körperliche und sportliche Eignung der Kinder für den Schwimmsport dokumentiert und die Ergebnisse beim Deutschen Schwimmverband gespeichert.


Anhand des aktuellen Entwicklungs-Nachweises zeigte sich, dass innerhalb des vergangenen Jahres durch zielorientiertes Training individuelle Stärken optimiert und erkennbare Schwächen minimiert werden konnten. So waren messbare Verbesserungen im Technikbereich, den Sequenzen und der Wasserlage deutlich erkennbar. Prof. Dr. Jens Martin von der FH Deggendorf, der für die Leitung des Vielseitigkeitstests zuständig war, zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Entwicklung der niederbayerischen Schwimmerinnen und Schwimmer.
In Zusammenarbeit mit dem Studiengang angewandte Trainingswissenschaften der TH-Deggendorf wurde zum einen die körperliche Eignung, d.h. Athletik, sowie die Schwimmleistung der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dokumentiert. Im Bereich Athletik wurden in der Turnhalle alle Sportler gemessen und gewogen. Durch spezielle Übungen überprüfte man die Dehnfähigkeit, die Rumpf-und Schulterbeweglichkeit, sowie die Kraftfähigkeit. Dazu absolvierten die Kinder eine bestimmte Anzahl von vorgegebenen Übungen, wie z.B. Klimmzüge, Liegestütz oder Rumpfbeugen.

Im Landauer Hallenbad erfolgte der Sichtungswettkampf auf ausgewiesenen DSV-Wettkampfstrecken (50-m). Die Technikeinschätzung wurde von neutralen Trainern vorgenommen. Jeder Trainer bewertete jeden Sportler eines Laufes, ob er die Schwimmtechnik in Grob-und Feinkoordination beherrscht. Außerdem überprüften die erfahrenen niederbayerischen Vereins-Trainer die Grundschnelligkeit und die Beinbewegung in jeder Schwimmlage. Eine weitere Herausforderung stellten Delphinkicks und der Gleittest dar. Die Sportler zeigten über 15 Meter ihren individuellen Leistungsstand der Delphinbewegung in Bauch-und Rückenlage unter Wasser. Im Gleittest sollten 7,5 Meter ohne Auftauchen bewältigt werden.
Am Ende dieses aufregenden Tages erhielten die Kinder einen Entwicklungsnachweis über den Ausbildungsstand und eine Teilnehmerurkunde. Die gewonnen Daten werden nun von den Studenten des Studiengangs angewandte Trainingswissenschaften ausgewertet und jährlich erneuert, so dass die persönliche Entwicklung über einen langen Zeitraum dokumentiert werden kann.

Bei der Kreismeisterschaft Ost in Ergolding stellte die  SG Ergolding-Landau mit 60 Aktiven und 378 Starts den teilnehmerstärksten Verein.  Neben der Schwimmgemeinschaft gingen  die Vereine aus  Grafenau, Pocking-Ruhstorf, Hengersberg, Arnbruck, Passau, Zwiesel und Eggenfelden an den Start. 

Mit den zahlreichen Medaillen, die erschwommen werden konnten  war die SG der erfolgreichste Verein der Meisterschaft.

Tiffany Salva ließ auch bei dieser Veranstaltung wieder vier Niederbayernrekorde im Jahrgang 2007 purzeln. Über 50 Rücken, 50 Schmetterling, 100 Schmetterling und 100 Lagen setzte sie neue Bestmarken. In der Staffel „6 x 50 Meter Freistil mixed“ hatte die erste Mannschaft Ergolding/Landau mit Mark Nickles, Jana Rummer, Marie-Therese Bartl, Eva Able,  Jakob Erban  und  Noah Holzer in einer Zeit von 2.55,88 die Nase sechs Sekunden vor dem SV Hengersberg .

Die Abteilungsleiterin Anja Schorn und ihr Trainerteam freuten sich ganz besonders über die Vielzahl an neuen Bestzeiten und über die Erfolge der Schwimmer des SSC Landau.

Am Samstag, den 10.03.2018 steht schon der nächste Wettkampf im Terminkalender: Der Glasstraßenpokal beim SC Zwiesel. Hier möchte die Mannschaft natürlich den Wanderpokal verteidigen. 

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